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Ute Göller und Ehemann Manfred Gawron


    Gerne Kommen wir Ihrer Bitte nach, Ihnen etwas von Pedro und Fly zu erzählen, die wir von eurodog vermittelt bekommen haben.

    Ich fange mal bei Pedro an: Wir haben ihn vor ca. 5,5 Jahren als Welpe zu uns geholt. Er ist mit 6 Kg unser kleinster aber mit großem Herz, noch mehr Mut und noch mehr Treue. Er nutzt gerne das Privileg aufgrund seiner geringen Größe für die Besten Plätze, sprich Schoß, Beifahrersitz und Frauchens Bauch. Da er mit 3 Mädchen zusammenlebt, findet er es gar nicht toll, wenn auf Spaziergängen Konkurrenz auftaucht, auch nicht nachdem er kastriert wurde. Das Gute ist er beschränkt es auf Warnungen und die Rüden akzeptieren Ihn, da er ja nun Mal kastriert ist. Pedro ist soweit gesund; leider hatte er vor 2 Jahren eine Borrelien-Infektion, die dummerweise vom Tierarzt zunächst als Bandscheibenproblem behandelt wurde und erst einige Untersuchungen und Wochen später die richtige Diagnose kam. Er bekam dann viel Antibiotika und auch Kortison und hat eine ganze Zeit lang noch vor sich hingekränkelt , da er für den Tierarzt austherapiert war. Gott sei dank habe ich eine sehr gute Tierheilpraktikerin kennen gelernt, die mit viel Entgiftung, Aufbau und Nahrungsumstellung, von Trockenfutter auf Frischfutter Wunder vollbracht hat. Entgegen aller Prognosen vom Tierarzt ( damit müssen wir jetzt leben) ist er heute wieder putzmunter und vital. Natürlich ernähren wir jetzt alle unsere Hunde so ( Buchtipp: Katzen würden Mäuse kaufen).

    Dann Mal zu Fly: Auch sie war noch ein kleiner Welpe, nur Haut und Knochen als sie zu uns kam vor ca 2,5 Jahren. Sie hat sich dann im Laufe der Monate zu einem Galgo-Mädchen entwickelt. Sie ist einfach nur toll, zu jedem Menschen, jedem Hund nur nett und freundlich. Sie läuft und rennt für Ihr Leben gern, bringt fast jeden noch so bequemen Hund dazu mitzulaufen, weil Sie einfach ein Engel in Hundegestalt ist .Eine Spaziergängerin hat sie Mal ganz treffend gefragt: Von welchem Stern bist Du denn? Da ich mit Ihr von klein auf Klickertraining geübt habe und später noch einen Hundekurs bei einer Trainerin mitgemacht habe, die einen Schwerpunkt darauf legte, dass Frauchen unsichtbar wird, wenn Hund nicht aufpasst, kann ich sie viel ohne Leine laufen lassen, sie bleibt nicht lange weg, sondern schaut tatsächlich immer nach ob man noch da ist. Eine große Macke hat die Gute, die wir ihr aber ohne weiteres Verzeihen: Sie klaut wie ein Rabe alles was Essbar ist und wenn man ihr nur eine Sekunde den Rücken zudreht. Kochen mit ihr wird zum Abenteuer. Anfangs haben wir versucht ihr das abzugewöhnen, aber ein Nein und wegschieben hat immer nur kurzfristig geholfen ( 2 Sek.) und für massivere Maßnahmen ist sie zu sensibel. Wir haben einmal versucht mit einer Schelle zu arbeiten. Aber das war dann zuviel und sie hat sich auf dem Sofa verkrochen. So passen wir jetzt schön auf und räumen alles hoch und kaufen in regelmäßigen Abständen Holzkochlöffel nach die sie liebt und immer findet und klein macht. In unsere Familie leben noch Kathy, 9, die einzige "Deutsche", und Maya , Alter ca 7, von Galgo-in-Not. Sie alle verstehen sich toll, liegen oft eng zusammen und jeder hat so seine Rolle. Im Schnitt gehen wir 2 Stunden am Tag spazieren und überhaupt sind die Hunde bei uns voll akzeptierte geliebte Familienmitglieder, die in jeder Planung mit berücksichtigt werden. Gerne wäre ich bereit mich für Vor- und Nachkontrollen zur Verfügung zu stellen.

    Freundliche Grüße von Ute Göller und Ehemann Manfred Gawron
     

 (12/07)

Webmaster: Peter Gutzwiller, letztes Update am Mittwoch, 11. März 2009