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Hallo Leute, ich heisse Otis (Roybaby) und dies ist meine Geschichte:
Ich bin in Spanien geboren und auch mit
meiner Schwester Ronja dort aufgewachsen (soweit man das so sagen darf). Ich bin ja echt froh, dass meine Ronja bei mir war, aber wir sehnten uns sehr nach viel Liebe und Streicheleinheiten. Meine neue
Mama erzählt mir immer, dass sie vor Freude aufschrie, als sie mich im Internet sah. Sie meint, ich sehe Tinka-Bell sehr ähnlich! Tinka ist jetzt meine neue Freundin, sie kann zwar nicht meine Ronja
ersetzen, aber ich habe mich hier sehr schnell wohlgefühlt, denn Tinka zeigt mir alles, was ich darf und was nicht. Auf jeden Fall hat meine Mama sofort angerufen und mich "reserviert". Dann
endlich war es soweit, am 4. April 2008 sollten wir zu unseren neuen Eltern kommen. Ronja und ich hatten Glück, dass wir beide vermittelt wurden, sodass wir zusammen in eine Transportbox konnten, aber
das war alles andere als schön! Das war so eng und laut und überall soviele Menschen. Aber Ronja und ich bissen die Zähne zusammen und waren dann auch schnell in Deutschland angekommen. Wir wurden in der
Flughafentoilette raus gelassen - endlich! Unsere neuen Eltern haben sich richtig gefreut über uns. Endlich Streicheleinheiten: KLASSE! Hoffentlich nicht von kurzer Dauer, dachten wir uns. Das Schlimmste
kam aber dann ja noch: Ich wurde von meiner Schwester Ronja getrennt. Ich kam ins Auto auf den Schoß meiner neuen Mama, dann blieb das Auto plötzlich stehen und ich wurde rausgetragen in eine Wohnung.
Und dann kam auch schon die wilde Tinka auf mich zugeschnüffelt! Ich hatte so viel Angst! Aber jetzt nach ein paar Tagen kann ich sagen, dass ich hier nie wieder weg möchte. Tinka spielt sehr viel mit
mir, und wenn wir nicht gerade spielen, liegen wir faul auf dem Sofa rum. Ich denke noch ab und zu an Ronja, ob sie es auch so gut hat wie ich hier. So, und jetzt hat Mama noch ein paar Bilder von uns
für Euch (ich bin der Schwarze mit dem langen Fell und langen Beinen und die Dicke im Bild ist Tinka!).
Ich danke Frau Bonnier, dass sie mich an so liebe Eltern vermittelt hat. Ich wünsche allen
meinen Artgenossen auch soviel Glück wie ich es hatte!
Liebe Grüsse, Otis
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